Universität Freiburg: Ehemalige Elite-Universität mit exzellenter Forschung

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg entstand bereits im Jahr 1457. Die aus über 100 Nationen stammenden Studenten werden in allen wichtigen Fachbereichen wie Geistes-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Jura, Theologie und Medizin gelehrt. Die Universität wird aus diesem Grund als Volluniversität bezeichnet. Zweimal im Jahr wird an der Universität Freiburg die Initiative Innovationsfonds Forschung gestartet, bei dem die Hochschule ihre Wissenschaftler in der Gestaltung, Finanzierung und Entwicklung neuer Projekte fördert. Im Jahr 2009 war die Universität Freiburg im deutschlandweiten Wettbewerb "Exzellente Lehre" Preisträger und zählte zu den besten Universitäten Deutschlands, die mit der Exzellenzinitiative für Forschung ausgezeichnet wurden. Trotz des umfassenden Angebots und den hervorragenden Auszeichnungen reichten die Leistungen der Hochschule nicht aus, um den Rang bei der zweiten Exzellenzinitiative zu halten. So verlor die Universität Freiburg ihren Elitestatus im Jahr 2012.

Patentanmeldungen der Universität Freiburg nach stetigem Wachstum ab 2007 wieder rückläufig

Die folgende Grafik stellt die Patentanmeldungen der Universität Freiburg in einem 20-jährigen Zeitraum zwischen 1990 und 2009 dar. Anfang der 1990er Jahre wurde zunächst nur eine geringe Zahl an Patentanmeldungen erfasst, welche ab dem Jahr 1993 nur geringfügig anstiegen. Mit über 20 Patenten haben sich die Patentanmeldungen im Jahr 1994 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht, doch nahmen bereits in den Jahren 1995 bis 1996 wieder leicht ab. Ab dem Jahr 1997 war ein positiver Trend zu beobachten und 1999 haben sich die die Zahlen mit über 50 Patentanmeldungen im Vergleich zu 1998 nahezu verdoppelt. Nach einem leichten Rückgang in den Jahren 2000 und 2001 stiegen die Zahlen ab 2002 bis zum Jahr 2005 mit über 100 Patentanmeldungen stetig an.
Patentanmeldungen der Universität Freiburg erreichten Rekordwert im Jahr 2007
Im Jahr 2006 sanken die Patentanmeldungen erneut, doch kurz darauf wurde im Jahr 2007 mit über 150 Patentanmeldungen ein Rekordwert erreicht. Ab dem Jahr 2007 war die Aktivität der Universität Freiburg jedoch wieder rückläufig und erreichte im Jahr 2009 mit über 90 Patentanmeldungen einen der niedrigsten Werte seit 2005. Im Gesamtzeitraum konnte bis zum Jahr 2007 ein deutlich positiver Trend an Patentanmeldungen beobachtet werden.

Mehr als zwei Drittel aller Patentanmeldungen der Universität Freiburg von 2005 bis 2009 international

Die Patentanmeldungen der Universität Freiburg werden in der folgenden Grafik nach geographischen Regionen analysiert und in vier Zeiträume eingeteilt. Von 1990 bis 1994 wurden Patente überwiegend in Deutschland angemeldet, während internationale Patentanmeldungen nur weltweit und in den Ländern der restlichen Welt registriert wurden. Im Zeitraum von 1995 bis 1999 stiegen die internationalen Patentanmeldungen deutlich an. Dieser Trend setzte sich bis ins Jahr 2009 kontinuierlich fort. Im Zuge der Globalisierung wurde eine stärkere internationale Ausrichtung der Patentanmeldungen registriert Auch in asiatischen Ländern wie Südkorea oder China wurden zwischen 2000 und 2004 erstmalig Patente angemeldet. Dies ist ein Indiz für eine wachsende Bedeutung des Patentschutzes in Asien, auch wenn es noch um wenige Patente handelt.
Internationaler Anteil an Patentanmeldungen der Universität Freiburg nahm stets zu
Obwohl von 2005 bis 2009 mehr als zwei Drittel außerhalb Deutschlands angemeldet wurden, ist seit 1990 dennoch eine stetige Zunahme der Anmeldungen in Deutschland zu beobachten. Ferner ist festzustellen, dass aufgrund der Aufteilung in vier kumulierte Zeiträume im Durchschnitt ein positiver Trend vorlag und die Universität Freiburg im Rahmen von internationalen Patentanmeldungen als eine exzellente Universität in Deutschland eingeordnet werden kann.

Erfolg der Universität Freiburg beruht auf einem spezialisierten Patentportfolio

Abschließend wird die Verteilung der Schutzrechtanmeldungen in verschiedene Technologiebereiche betrachtet. Auffällig ist zu Beginn, dass fünf Bereiche den Großteil der gesamten Patentanmeldungen der Universität Freiburg stellen. Diese Schutzrechte beziehen sich sowohl auf chemisch-medizinische Erfindungen, als auch auf den Bereich Automatisierungstechnik. Das Themengebiet Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik ist mit ungefähr 290 Patentanmeldungen der größte Technologiebereich. Dicht darauf folgen die Themenfelder Biotechnologie und Pharmazie und Kosmetik mit jeweils rund 250 Patentanmeldungen. Weitere Anmeldungen tätigte die Universität Freiburg vor allem in den Bereichen Medizintechnik und Organische Feinchemie.


Quellen

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