Freie Universität Berlin: Junge internationale Elite-Universität

Die Gründung der Freien Universität Berlin im Jahr 1948 ermöglichte den Professoren und Studierenden im damaligen sowjetischen Teil Berlins, Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit mit ihrer Lehre und ihrem Studium zu vereinbaren. "Veritas, Iustitia, Libertas" verzieren seither das Siegel der FU Berlin. Sie galt als Pendant zur Verfolgung systemkritischer Studierender anderer Berliner Universitäten. Von Beginn an stand die Universität unter der Bestimmung von Freiheit und Internationalität. Doch auch nach der deutschen Wiedervereinigung stach die FU Berlin als eine der ausgezeichnetsten Universitäten Deutschland heraus und erarbeitete sich ein internationales Renommee. Dank ihrer interdisziplinären Forschung und Lehre erhielt die FU Berlin im Jahr 2007, als eine von neun Universitäten, die Auszeichnung der Exzellenzinitative von Bund und Ländern.
Besonderen Wert legt die Universität darüber hinaus auf internationale Netzwerkbildung und nennt sich deshalb "International Network University".
Deutsche Welle Online
Die FU Berlin setzt ihre Schwerpunkte in den Bereichen Biodiversität, Wasser- und Energieversorgung der Zukunft, Zentraler Klimawandel sowie Hochleistungstechnologie. Auch die Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft wird gefördert, um Kooperationen mit außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen zu schaffen.

Patentanmeldungen der FU Berlin mit Fluktuationen im positiven Trend

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der Freien Universität Berlin von 1990 bis 2009 dargestellt. Anfang der 1990er Jahre wurden noch relativ wenige Patente angemeldet. Im Jahr 1993 stiegen die Zahlen auf über 30 Patentanmeldungen an und nach einem Rückgang im Jahr 1993 wurden 1994 bereits über 60 Patentanmeldungen registriert. Anschließend waren die Anmeldungen im Durchschnitt jedoch wieder rückläufig und erreichten im Jahr 2001 wie bereits im Jahr 1990 einen Wert von unter 20 Patenten. Im Jahr 2002 stieg die Anzahl erneut auf nahezu 40 Patentanmeldungen an und im Jahr 2003 wurde sogar ein Rekordwert von über 90 Patentanmeldungen erfasst. In den Jahren 2004 und 2005 wurden wieder weniger Patente angemeldet, jedoch stiegen die Zahlen ab 2006 auf über 120 Patentanmeldungen im Jahr 2008 an. Im Jahr 2009 gab es jedoch einen negativen Sprung auf einen Wert von unter 80 Patentanmeldungen. Im Gesamtzeitraum von 1990 bis 2009 kann man trotz der vereinzelt starken Rückgänge einen positiven Trend der Patentanmeldungen beobachten. Die FU Berlin hat von 1990 bis 2009 insgesamt über 1.000 Patente angemeldet und liegt damit auf Rang neun unter den Top 30 deutscher Einrichtungen.

Mehr als drei Viertel aller Patentanmeldungen der FU Berlin international

In der Grafik der geographischen Verteilung der Patentanmeldungen fällt auf, dass bereits im Zeitraum von 1990 bis 1994 mehr als zwei Drittel der Anmeldungen außerhalb Deutschlands registriert wurden. Der größte internationale Anteil konnte in den Ländern der restlichen Welt beobachtet werden. Zudem wurden Patente in Europa, weltweit, in Japan und geringfügig in China sowie in den USA angemeldet. In den Jahren von 1995 bis 1999 blieben die Patentanmeldungen in Deutschland und der restlichen Welt nahezu konstant, während die Zahlen in den USA, China und weltweit zunahmen. Ein Rückgang konnte in Europa und in Japan beobachtet werden. Von 2000 bis 2004 stiegen die Patentanmeldungen insbesondere in Deutschland, Europa und weltweit an. Demgegenüber stand ein Rückgang in der restlichen Welt und China. Leichte Zuwächse wurden in den USA sowie in Japan und Taiwan erfasst. Im Zeitraum von 2005 bis 2009 betrug der Anteil der in Deutschland registrierten Patentanmeldungen nur noch etwa ein Viertel der Gesamtzahl. Der Anteil der restlichen Länder nahm jedoch wieder ab, dagegen wurden neben Spitzenreiter Europa insbesondere weltweit Patentanmeldungen registriert, aber auch in Asien und den USA wurden etwas mehr Patente angemeldet. Nahezu 80% aller Patentanmeldungen der FU Berlin wurden außerhalb Deutschlands erfasst.

Freie Universität Berlin setzt Schwerpunkte in den Bereichen Pharmazie und Chemie

Die Technologiebereiche, in denen die Freie Universität Berlin Schutzrechte anmeldete, sind in der folgenden Grafik dargestellt. Annähernd 30% der gesamten Patentanmeldungen aus allen Technologiebereichen wurden im Fachgebiet Pharmazie und Kosmetik registriert. Darauf folgt das Themengebiet Organische Feinchemie mit nahezu 360 Patentanmeldungen. Mit etwas größerem Abstand schließt sich der Technologiebereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik an, in dem rund 180 Patente angemeldet wurden. Jeweils ungefähr 100 Patentanmeldungen wurden in den Kategorien Medizintechnik und Biotechnologie registriert.



Um Forschungsergebnisse zeitnah in der Praxis umsetzen zu können, ist die Freie Universität Berlin um eine enge Vernetzung mit der Wirtschaft bemüht.
Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit renommierten Unternehmen
Derzeit bestehen unter anderem Kooperationen mit renommierten Unternehmen wie BASF, Bayer Health Care Pharmaceuticals und Pfizer. Diese Partnerschaften unterstreichen erneut die Wichtigkeit der Pharmazie in der Forschung der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus setzt die Freie Universität Berlin auf den unternehmerischen Geist seiner Wissenschaftler. Durch die Unterstützung von Profund, die Gründungsförderung der FU Berlin, sind im Zeitraum von 2006 bis 2010 mehr als 60 erfolgreiche Unternehmen entstanden.
Quellen

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