Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Zweitgrößte Universität in Bayern mit Spitzenforschung

Als zweitgrößte Universität in Bayern verfügt die im Jahr 1743 gegründete Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) über ein breites Spektrum an Fächern, welche den fünf Fakultäten Philosophie und Theologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften und Technik zugeordnet werden. Seit einigen Jahren wird ein stärkerer Schwerpunkt auf die Bereiche der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gelegt. Die Universität hat sich dem wissenschaftlichen Fortschritt verpflichtet, rückt damit Forschung und Innovation in den Fokus und brachte bereits einige Nobelpreisträger im Fachbereich Chemie hervor. Sie lehrt stets zukunftsorientiert und stellt ihren Studenten eine fundierte Ausbildung zur Verfügung.
Die Universität legt Wert auf zukunftsweisende und übergreifende Wissenschaftsschwerpunkte
Die FAU legt zudem Wert auf zukunftsweisende und übergreifende Wissenschaftsschwerpunkte, wie zum Beispiel neue Materialien und Prozesse, Optik und optische Technologien, aber auch Kohäsion sowie Transformation, um durch Forschung und Innovation die nächsten Generationen zu unterstützen.

Patentanmeldungen der Universität Erlangen-Nürnberg im positiven Trend

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg zwischen 1990 und 2009 dargestellt. In den Jahren von 1990 bis 1994 wurden noch keine Patentanmeldungen registriert. Dies änderte sich mit einem geringfügigen Anstieg in den Jahren 1995 und 1996. Bereits im Jahr 1997 haben sich die Zahlen mit über 20 Patentanmeldungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht. Allerdings sanken die Zahlen im folgenden Jahr um den gleichen Wert ab und erholten sich 1999 nur geringfügig. Im Jahr 2000 nahmen die Patentanmeldungen zwar erneut ab, stiegen jedoch von 2001 bis 2003 kontinuierliche an. Nach einem leichten Einbruch im Jahr 2004 verdoppelten sich die Patentanmeldungen im Jahr 2005 und stiegen im Jahr 2006 noch stärker an.
Im Jahr 2008 wurde ein Rekordwert von über 110 Patentanmeldungen erreicht
Die Jahre 2007 und 2008 waren von einer leichten Zunahme gekennzeichnet und im Jahr 2008 wurde ein Rekordwert von über 110 Patentanmeldungen erreicht. Im Jahr 2009 nahmen die Zahlen wieder etwas ab und erreichten einen Wert von etwa 100 Patentanmeldungen. Über den Gesamtzeitraum wurde bis 2009 ein positiver Trend an Patentanmeldungen von der Universität Erlangen-Nürnberg registriert.

Stetiger Anstieg internationaler Patentanmeldungen der Universität Erlangen-Nürnberg

Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen von der Universität Erlangen-Nürnberg wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen dargestellt. Im Zeitraum von 1995 bis 1996 wurde nahezu die Hälfte der Patentanmeldungen in Deutschland angemeldet. Die zweite Hälfte der Patentanmeldungen verteilte sich auf Europa, weltweit, die Länder in der restlichen Welt sowie auf die USA. Im Zeitraum von 2000 bis 2004 nahm der internationale Anteil weiter zu und betrug bereits mehr als zwei Drittel. Erstmals wurden zudem Patente in China angemeldet. Der Trend zu internationalen Patentanmeldungen stieg zwischen den Jahren 2005 und 2009 weiter an und insbesondere in Deutschland, Europa, weltweit, in der restlichen Welt und in den USA konnte ein starker Anstieg beobachtet werden. Zudem wurden verstärkt Patente in Asien angemeldet. Dazu zählen vor allem China, Südkorea, Japan und Taiwan, wenn auch noch im geringen Umfang. Über den Gesamtzeitraum wurde ein starker positiver Trend an internationalen Patentanmeldungen der Universität Erlangen-Nürnberg registriert.

Universität Erlangen-Nürnberg meldet viele Patente in chemischen Themengebieten an

Die nächste Abbildung unterteilt die Patentanmeldungen der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg in unterschiedliche Technologiebereiche. Im Bereich Pharmazie und Kosmetik wurden annähernd 190 Patente angemeldet. Nahezu 150 Anmeldungen entfallen auf das zweitgrößte Themengebiet der organischen Feinchemie. Darauf folgt die Disziplin Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik mit nahezu 110 Patentanmeldungen. Jeweils annähernd 80 Patentanmeldungen wurden in den Bereichen Medizintechnik und Biotechnologie registriert. Zudem meldete die Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg Schutzrechte im Gebiet Telekommunikation an.

Um die Resultate der Forschung auch wirtschaftlich umsetzten zu können, ist die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg an einem Austausch mit Industrieunternehmen interessiert. Seit mehreren Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Siemens AG, aber auch andere namhafte Unternehmen, wie beispielsweise die Audi AG, engagieren sich in gemeinsamen Forschungsprojekten und Instituten. Anfang 2013 konnte mit der Harting Technologiegruppe ein neuer Partner gefunden werden, der die Forschung im Bereich spritzgegossener Schaltungsträger unterstützen wird.
Quellen

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