Georg-August-Universität Göttingen: Innovative Forschung zum Wohle der Gemeinschaft

Die Georg-August-Universität Göttingen wurde im Jahr 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet. Der revolutionären Denkweise entsprechend war sie die erste Universität, welche alle Fakultäten gleich berechtigte und der Theologie kein Vortrittsrecht einräumte - ganz nach ihrem Konzept "In Publica Commoda - Zum Wohle Aller". Die Forschungsuniversität Göttingen gewährleistet Forschung auf hohem Niveau durch ausgezeichnete Qualität, einem breitem Fächerspektrum sowie durch herausragende Vernetzung und Interdisziplinarität. International geprägte Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bio- und Neurowissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Geisteswissenschaften.
Technologietransfer durch Auftragsforschung und Anwendungsorientierung
Die Universität Göttingen arbeitet stark mit Wirtschaft und Industrie zusammen, um somit den Technologietransfer durch Auftragsforschung und Anwendungsorientierung zu sichern. Zudem ist die Universität Mitglied in dem Verein German U15 e.V., ein Zusammenschluss von fünfzehn großen forschungsorientierten und in der Medizin führenden Universitäten in Deutschland.

Patentanmeldungen der Universität Göttingen von 2007 bis 2009 stark rückläufig

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der Universität Göttingen in den Jahren von 1990 bis 2009 dargestellt. Zwischen 1990 und 1999 wurden noch keine Patentanmeldungen registriert. Im Vergleich zu den anderen Top 30 deutschen Einrichtungen war die Universität Göttingen die einzige, welche neun Jahre in Folge keine Patente anmeldete. Ab dem Jahr 2001 wurden erstmals wenige Patentanmeldungen registriert, welche in den Jahren 2001 und 2002 weiter anstiegen. Im Jahr 2003 konnte ein sprunghafter Anstieg beobachtet werden und die Zahlen haben sich mit über 80 Patentanmeldungen mehr als verfünffacht. Allerdings halbierten sich diese im Jahr 2004 wieder und erholten sich 2005 nur geringfügig. Im Jahr 2006 wurde erneut ein sprunghafter Anstieg registriert und ein Rekordwert von nahezu 90 Patentanmeldungen erreicht. Dies konnte jedoch nicht beibehalten werden und im Jahr 2007 waren die Patenanmeldungen wieder rückläufig. In den Jahren 2008 und 2009 nahmen die Patentanmeldungen der Universität Göttingen weiter stark ab und erreichten 2009 den niedrigsten Wert seit 2002.

Anteil internationaler Patentanmeldungen der Universität Göttingen im positiven Trend

Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen der Universität Göttingen wird in jeweils vier Zeiträumen zwischen 1990 und 2009 dargestellt. Die Patentanmeldungen der Universität wurden erst ab dem Jahr 2000 registriert, welche bis zum Jahr 2004 bereits mit mehr als der Hälfte internationale Patentanmeldungen waren. Der größte Anteil im direkten Ländervergleich wurde in Deutschland erfasst. Im Ausland wurden insbesondere in Europa, weltweit, in den Ländern der restlichen Welt sowie in den USA und China Patentanmeldungen registriert. Im Zeitraum von 2005 bis 2009 stiegen die Patentanmeldungen in nahezu allen Regionen an, während in Deutschland ein leichter Rückgang registriert wurde. Der größte Anteil internationaler Patentanmeldungen wurde weltweit verbucht, doch auch in den übrigen Ländern der restlichen Welt, in den USA sowie in Europa konnten stärkere Zuwächse beobachtet werden. Zudem nahm die Bedeutung Asiens mit einem Anstieg in China und Südkorea zu. Mehr als zwei Drittel aller Patentanmeldungen der Universität Göttingen in diesem Zeitraum wurden international registriert.
Über 77% internationale Patentanmeldungen
Mit über 77% an internationalen Patentanmeldungen liegt die Universität Göttingen über dem Durschnitt der Top 30 deutschen Einrichtungen.

Viele Patentanmeldungen der Georg-August-Universität Göttingen im Bereich Werkzeugmaschinen

Die folgende Grafik unterteilt die Patentanmeldungen der Georg-August-Universität Göttingen in verschiedene Technologiebereiche. Den quantitativ größten Bereich stellt mit über 120 Patentanmeldungen das Themengebiet Werkzeugmaschinen. Nahezu ein Viertel aller Patentanmeldungen der Georg-August-Universität Göttingen entfallen auf dieses Themengebiet. Mit einem Abstand von rund 50 Schutzrechtanmeldungen folgt die Disziplin Medizintechnik. Annähernd 70 Patentanmeldungen wurden im Fachgebiet Organische Feinchemie registriert. In den Technologiebereichen Pharmazie und Kosmetik, Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik sowie Makromolekulare Chemie und Polymere wurden jeweils zwischen 40 und 50 Patente angemeldet.

Die Georg-August-Universität Göttingen ist in viele Forschungskooperationen eingebunden, welche sich geographisch am Göttinger Research Campus bündeln.
Aus der Zusammenarbeit mit externen Forschungseinrichtungen resultieren etliche gemeinsame Forschungsinstitute
Aus der Zusammenarbeit mit externen Forschungseinrichtungen resultieren etliche gemeinsame Forschungsinstitute, wie beispielsweise das Bernstein Center for Computational Neuroscience oder das Cluster of Excellence Microscopy at the Nanometer Range. Außerdem bestehen Kooperationsverträge mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Göttingen sowie dem Laser-Laboratorium Göttingen. Als Teil des Wissenstransferprozess unterstützt die Universität ihre Studenten und Wissenschaftler auch bei Neu- und Ausgründungen.
Quellen

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