Humboldt-Universität zu Berlin: Eliteuniversität mit langer Geschichte

Die Humboldt-Universität zu Berlin wurde im Jahr 1810 zunächst als Friedrich-Wilhelms-Universität gegründet. Nach über 200 Jahren Geschichte und einigen Umstrukturierungen zählt die HU Berlin gegenwärtig zu eine der besten Universitäten Deutschlands. Die Universität arbeitet stets nach ihrem Zukunftskonzept "Bildung durch Wissenschaft: Persönlichkeit - Offenheit - Orientierung" und besitzt ihre Stärken in der antiken Forschung, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie sowie in den Wirtschaftswissenschaften, der theoretischen Biologie, Neurologie und Immunologie. Zudem gewährleisten die Mathematik, die Ingenieurwissenschaften sowie die Klima- und Nachhaltigkeitsforschung eine interdisziplinäre Bildung. Innerhalb dieser Schwerpunkte zeichnet sich die Universität durch Forschung und Innovationen aus und leitet 12 Sonderforschungsbereiche, 14 Graduiertenkollegs und neun interdisziplinäre Zentren. Im Jahr 2012 erhielt die HU Berlin die Auszeichnung als Exzellenzuniversität von Bund und Ländern.
Die Forschung gilt als Lebensnerv der Universität
Trotz einiger Rückschläge in der Geschichte der Humboldt Universität gab sie nie ihre Kraft für Innovation und Forschung auf, denn die Forschung galt und gilt immer noch als Lebensnerv der Universität.

Patentanmeldungen der Humboldt-Universität zu Berlin nach zunächst positiven Trend ab 2007 rückläufig

Die folgende Grafik stellt die Patentanmeldungen der Humboldt-Universität zu Berlin in den Jahren von 1990 bis 2009 dar. Im Jahr 1990 wurden bereits über 60 Patentanmeldungen registriert, welche jedoch in den Jahren 1991 und 1992 stark abnahmen. Auch in den folgenden Jahren wurden nur noch wenige Patente angemeldet. Eine geringe Zunahme an Patentanmeldungen konnte in den Jahren 1999 und 2000 beobachtet werden. Nach einer Stagnation im Jahr 2001 war ab dem Jahr 2002 wieder ein starker Anstieg zu beobachten, welcher im Jahr 2003 mit über 120 Patentanmeldungen einen Rekordwert erreichte. Dieses Niveau konnte jedoch nicht gewahrt werden und die Zahlen waren 2004 erneut stark rückläufig. Trotz einer erneuten Zunahme in den Jahren 2005 bis 2007 gingen die Patentanmeldungen im Jahr 2008 zurück und erreichten im Jahr 2009 den niedrigsten Wert seit 2002. In dem betrachteten Gesamtzeitraum von 1990 bis 2009 wurden von der Humboldt Universität zu Berlin insgesamt über 800 Patente angemeldet.

Drei Viertel aller Patentanmeldgen der HU Berlin waren zwischen 1990 und 2009 international

In der geographischen Verteilung der Patentanmeldungen von der HU Berlin fällt auf, dass zwischen 1990 und 1994 die Mehrheit der Patentanmeldungen nicht in den Patentämtern der großen bekannten Industrienationen, sondern auf dem ganzen Globus verteilt registriert wurden. Von 1995 bis 1999 wurden jedoch außer in Deutschland, Europa und USA keine Patente in anderen Ländern angemeldet. In dem Zeitraum von 2000 bis 2004 erkennt man einen deutlichen Anstieg in Deutschland, aber auch in Europa und weltweit konnten stärkere Zuwächse beobachtet werden. Weiterhin kann man erstmalig wenige Patentanmeldungen in China feststellen. Die Länder der restlichen Welt rangieren erneut auf dem Niveau von 1990 bis 1994. Von 2005 bis 2009 sieht man eine starke Veränderung in den Verhältnissen. Mehr als drei Viertel der Patentanmeldungen wurden außerhalb Deutschlands registriert und auch in Asien wurden geringe Zuwächse verzeichnet. Der größte Anteil an Patentanmeldungen wurde in Europa sowie weltweit erfasst. Außer in Deutschland und den restlichen Ländern wurden in allen Regionen Zunahmen bei den Patentanmeldungen der HU Berlin beobachtet.
Nahezu 75% aller Patentanmeldungen international
Nahezu 75% aller Patentanmeldungen der HU Berlin waren international und damit liegt die Universität über dem Durchschnitt der Top 30 deutschen Einrichtungen.

Schutzrechte der Humboldt Universität zu Berlin vorwiegend in chemisch-biologischen Fachdisziplinen

In der nachstehenden Grafik wird die Verteilung der Schutzrechtanmeldungen in verschiedenen Technologiebereichen betrachtet. Das mit Abstand größte Themengebiet stellt die Pharmazie und Kosmetik, in dem nahezu 250 Anmeldungen registriert wurden. Entsprechend entfallen ungefähr 25% der gesamten Anmeldungen in allen Technologiebereichen auf diese Fachdisziplin. In den Disziplinen Medizintechnik, Organische Feinchemie sowie Biotechnologie wurden jeweils rund 150 Schutzrechte angemeldet. Darauf folgt mit geringem Abstand die Fachrichtung Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik mit ungefähr 130 Patentanmeldungen. Außerdem meldete die Humboldt Universität zu Berlin einige wenige Schutzrechte im Bereich Chemietechnik an.

Bemühungen, die Forschung bestmöglich mit der Wirtschaft zu verzahnen und Technologien zu vermarkten, schlagen sich vor allem im universitätseigenen Unternehmen, der Humboldt-Innovation GmbH, nieder.
Forschungsarbeitsgruppen mit renommierten Unternehmen
Dadurch konnten renommierte Wirtschaftsunternehmen, wie zum Beispiel die Siemens AG, EADS Astrium GmbH, Bayer Material Science AG und viele weitere für gemeinsame Forschungsarbeitsgruppen gewonnen werden.
Quellen

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