LMU München: Innovative Elite-Universität mit zukunftsweisender Ausrichtung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wurde im Jahr 1472 gegründet und erhielt ihren Namen von ihrem Gründer Herzog Ludwig IX. und dem König Maximilian I. Joseph von Bayern. Die LMU München bietet ein besonders breitgefächertes Spektrum von 150 Studiengängen in 18 Fakultäten an. Die forschungsstarke Universität lanciert immer neue Forschungsinitiativen wie zum Beispiel die LMUinnovativ, um Lösungsansätze zu den wichtigsten Aspekten von Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft zu erarbeiten. Dabei stützt sich die LMU auf ihre vier fachlichen Schwerpunkte: Geistes- und Kulturwissenschaften, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften sowie Medizin. Im Bereich Forschung und Innovation fokussiert die LMU langfristige essenzielle Fragen unter anderem in Nano- und Neurowissenschaften, Molekulare Biowissenschaften, Photonik und Quantenoptik, Proteinwissenschaften, Transnationale Gesundheitsforschung und den Ursprung des Universums. Die LMU München zählt zu den ersten drei Universitäten, welche im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördert wurde und ist am Elitenetzwerk Bayern beteiligt.

Patentanmeldungen der LMU München bis 2007 im positiven Trend

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der Ludwigs-Maximilians-Universität München zwischen 1990 und 2009 dargestellt. In den Jahren 1990 bis 1994 wurden noch keine Patente angemeldet. Im Jahr 1995 wurden sehr wenige Patentanmeldungen und 1996 sowie 1997 erneut keine Anmeldungen registriert. Ab dem Jahr 1998 wurde ein geringfügiger Anstieg beobachtet, welcher sich 1999 fortsetzte und im Jahr 2000 stagnierte. Kurz darauf, im Jahr 2001, haben sich die Patentanmeldungen bereits verdreifacht. Nach einem Rückgang im Jahr 2002 stiegen die Zahlen bis 2006 kontinuierlich an und erreichten nach einem starken Zuwachs im Jahr 2007 einen Rekordwert von über 100 Patentanmeldungen. Allerdings waren die Patentanmeldungen der LMU München seitdem rückläufig und sanken im Jahr 2009 auf nahezu 70 Patentanmeldungen. Über den Gesamtzeitrum konnte jedoch insgesamt ein deutlich positiver Trend der Patentanmeldungen im Vergleich zu den 1990er Jahren beobachtet werden.

LMU München mit internationalen Patentanmeldungen auf Platz eins

Über 85% Anteil an internationalen Patentanmeldungen
Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen der Ludwigs-Maximilians-Universität München wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen dargestellt. Der erste Zeitraum von 1990 bis 1994 enthält noch keine Patentanmeldungen. Von 1995 bis 1999 wurde eine geringe Zahl an Patenten in Deutschland, Europa und in der restlichen Welt angemeldet. Im Zeitraum zwischen den Jahren 2000 und 2004 stiegen die Anmeldungen gleichmäßig in den zuvor genannten Regionen an. Allerdings wurden Patente erstmals zusätzlich in den USA und China angemeldet. Mehr als drei Viertel der Patentanmeldungen in diesem Zeitraum waren bereits international. Dieser Trend verstärkte sich in den Jahren 2005 bis 2009 und insbesondere in Europa, weltweit, den USA und in der restlichen Welt konnten Zuwächse verzeichnet werden. Der größte Anteil wurde in Europa registriert. Zudem wurden zunehmend Patente vor allem in China, Südkorea, Japan und Taiwan angemeldet, wobei China den größten Anteil in Asien verbuchen konnte. Mit über 85% Anteil an internationalen Patentanmeldungen liegt die LMU München unter den Top 30 deutschen Einrichtungen auf dem ersten Platz.

Ludwig-Maximilians-Universität München meldet viele Patente in chemischen Themengebieten an

In der nachfolgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der LMU München in verschiedene Technologiebereiche unterteilt. Die Themengebiete Pharmazie und Kosmetik sowie Organische Feinchemie stellen mit jeweils über 180 Patentanmeldungen den größten Bereich. Auf diese zwei Fachdisziplinen entfallen bereits fast 40% der gesamten Anzahl an Patentanmeldungen aus allen Technologiebereichen. Mit rund 140 Anmeldungen folgen die Fachgebiete Biotechnologie und Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik. Lediglich 40 bis 50 Patente wurden in den Kategorien Chemie- und Mineralölindustrie sowie Medizintechnik angemeldet. Der Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik ist damit das einzige hier dargestellte Themengebiet ohne chemischen oder medizinischen Hintergrund.


Die Ludwig-Maximilians-Universität München ist in etliche Kooperationen eingebunden. An Hochschulkooperationen ist unter anderem die enge Zusammenarbeit mit der TU München zu nennen. Die beiden Münchener Universitäten forschen beispielsweise zusammen in den Gebieten Medizin, Biologie, Chemie, Pharmazie und Physik. Mit der Freien Universität Berlin wurde sogar ein gemeinsames Stützpunktbüro in New York eröffnet, um den Wissenstransfer auch außerhalb von Europa voranzutreiben. Natürlich bestehen auch Kooperationen mit Unternehmen aus der Wirtschaft. Das Ingolstadt Institut der Ludwig-Maximilians-Universität (INI.LMU) ist hier als Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der AUDI AG und der LMU München zu nennen. Gemeinsam arbeitet man an Problemstellungen in den Bereichen Ergonomie oder Gesundheitsmanagement. Außerdem unterstützt die LMU München ihre Wissenschaftler und Studenten bei Neu- und Ausgründungen. Ein erfolgreiches Spin-off der LMU München und der BASF SE ist beispielsweise die baseclick GmbH, welche in den Bereichen Click-Chemie und DNA-Fotografie tätig ist.


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