Polytechnische Universität Peking: Solides Fundament an wissenschaftlicher und technologischer Innovation

Die Polytechnische Universität Peking wurde im Jahr 1960 gegründet und steht unter der Verwaltung der Stadtregierung von Peking, die eine multidisziplinäre, akademische Struktur etabliert hat. Die Universität forscht in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Management, Geisteswissenschaften und Jura. Sie wurde als eine der 100 wichtigsten Universitäten des 21. Jahrhunderts eingestuft. In der Mission "relying on Beijing, merging into Beijing, inspiring China and orienting itself to the world" hat sich die Hochschule zu einem soliden Fundament für wissenschaftliche und technologische Innovation und Forschung entwickelt. Unter der Führung der Stadtregierung Pekings leistete die Universität auch ihren Beitrag für die Olympischen Spiele 2008 durch Bereitstellung der Stadien auf dem Campus. Um kontinuierlich große Erfolge in der Forschung und Entwicklung zu schaffen, hält die Polytechnische Universität Peking an der Strategie der inneren Stärke durch wissenschaftliche und technologische Innovation fest.

Kontinuierlich starker Anstieg der Patentanmeldungen der Polytechnischen Universität Peking ab 2002

Die folgende Grafik beschreibt die Entwicklung der Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der Polytechnischen Universität Peking in einem Zeitraum zwischen 1990 und 2009. In den Jahren von 1990 bis 2001 wurden bis auf 1990 und 1999 keine Patente von der Universität angemeldet. Im Jahr 2002 stiegen die Patentanmeldungen etwas an und nahmen 2003 weiter leicht zu. Die Jahre 2004 bis 2009 waren von einem gleichmäßig starken Zuwachs der Patentanmeldungen geprägt. Die Gebrauchsmusteranmeldungen nahmen kontinuierlich bis zum Jahr 2008 zu. Im Jahr 2009 wurde ein Rekordwert von nahezu 400 Patentanmeldungen der Polytechnischen Universität Peking registriert, während die Gebrauchsmusteranmeldungen geringfügig abnahmen.

Mehr als 99% aller Patentanmeldungen der Polytechnischen Universität Peking auf nationaler Ebene

Die folgende Grafik stellt die geographische Verteilung der Schutzrechteanmeldungen der Polytechnischen Universität Peking in jeweils vier Zeiträumen dar. In den beiden Zeiträumen von 1990 bis 1994 sowie 1995 bis 1999 wurden die wenigen Patentanmeldungen noch ausschließlich in China registriert. In den Jahren von 2000 bis 2004 stiegen die Schutzrechteanmeldungen insbesondere in China an, während international sehr wenige Patente in den USA angemeldet wurden. Die Anzahl an Patentanmeldungen in China nahm in den Jahren 2005 bis 2009 stark zu und stellte die überwiegende Mehrheit aller Patentanmeldungen in diesem Zeitraum dar. Eine sehr geringe Anzahl an internationalen Patentanmeldungen wurde in den USA und weltweit registriert. Mit weniger als einem Prozent an internationalen Patentanmeldungen liegt die Polytechnische Universität Peking unter dem Durchschnitt der Top 30 chinesischen Einrichtungen.

Die Polytechnische Universität Peking forscht in vielen unterschiedlichen Bereichen

Bei der Verteilung der Patentanmeldungen auf unterschiedliche Technologiebereiche wird deutlich, dass die Polytechnische Universität Peking überwiegend Schutzrechte im Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik anmeldete. Es wurden etwa 250 Patent- und nahezu 200 Gebrauchsmusteranmeldungen registriert, was annähernd 17% der gesamten Schutzrechteanmeldungen aus allen Technologiebereichen entspricht. Darauf folgt das Themengebiet Werkstoffkunde und Metallurgie, in dem zwar etwas mehr Patente, aber dafür kaum Gebrauchsmuster angemeldet wurden. Im Fachgebiet Werkzeugmaschinen wurden 150 Patent- und nahezu 60 Gebrauchsmusteranmeldungen registriert. Außerdem meldete die Polytechnische Universität Peking jeweils rund 190 Schutzrechte in den Disziplinen Bauingenieurwesen, Elektrische Geräte sowie Ingenieurwesen und Energie an. Lediglich die Hälfte aller Schutzrechteanmeldungen im Technologiebereich Bauingenieurwesen waren Patentanmeldungen.



China baut sich sein Silicon Valley.
Spiegel-Online
Ein großer Vorteil der Polytechnischen Universität Peking ist die Nähe zum Stadtviertel Zhongguancun, welches auch als Silicon Valley Chinas bekannt ist. In diesem Gebiet befinden sich die Unternehmenssitze vieler internationaler und renommierter Konzerne, wie beispielsweise AMD, Google, Intel, Oracle Corporation, Motorola, Sony und Microsoft. Auch der TusPark der Tsinghua Universität befindet sich dort. Darüber hinaus arbeitet die Polytechnische Universität Peking mit vielen verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten zusammen. Als Resultat einer Kooperation mit dem deutschen Laser Zentrum der Universität Hannover wurde im Jahre 2001 das China-German Center of Laser Technology ins Leben gerufen.
Quellen

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