Technische Universität Berlin: Zukunftsorientierte Forschungsuniversität für gesellschaftliche Fragen

Seit dem Jahr 1884 leistet die Technische Universität Berlin ihren Beitrag zur Lösungsfindung von gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Gegensatz zu anderen Hochschulen reduzierte sie ihr Angebot an Fachgebieten, um auf den Übrigen qualitativ hochwertigere und herausragendere Forschungen sowie Lehre zu betreiben. Die TU Berlin setzt unter anderem Schwerpunkte in den Bereichen der materialwissenschaftlichen Innovationen, Cyber-Physical Systems, Energietechnik, Klima- und Energiewandel sowie Ressourcenknappheit. Zudem werden die Bereiche Infrastruktur & Mobilität, Wissens-, Informations- & Kommunikationssysteme, Gesundheitswesen & Ökonomie- sowie Lebenswissenschaften behandelt. Alle Thematiken befassen sich mit zukunftsfähigen Anwendungen in der Gesellschaft. Die TU Berlin arbeitet mit verschiedenen Instituten zusammen, um Wissens- und Technologietransfer zu gewährleisten und gemeinsam auf internationaler sowie nationaler Ebene Forschung auf höchstem Niveau bieten zu können. Um auch den wissenschaftlichen Nachwuchs bestmöglichst zu fördern, begleitet die Universität ihre Studenten über eine akademische Ausbildung hinaus, damit diese sich ebenfalls eine Spitzenposition in der Forschung sichern können. Zudem ist die TU Berlin Mitglied im Verband TU9 German Institutes of Technology e. V., ein Zusammenschluss der neun führenden Technischen Universitäten.

Nach stetig positiven Trend Rekordwert an Patentanmeldungen der TU Berlin im Jahr 2009

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der Technischen Universität Berlin zwischen den Jahren 1990 und 2009 dargestellt. Anfang der 1990er Jahre wurden noch keine Patente angemeldet. Einige Patentanmeldungen konnten erst ab 1996 registriert werden, welche jedoch bis 1996 kaum anstiegen. In den Jahren 1997 und 1998 wurden erneut keine Patente angemeldet. Ab dem Jahr 1999 wurde jedoch ein leichter Anstieg verzeichnet und zum Jahr 2000 konnte eine sprunghafte Zunahme auf über 20 Patentanmeldungen beobachtet werden. Im Jahr 2001 nahmen die Patentanmeldungen geringfügig ab, kurz darauf stiegen sie in den Jahren 2002 und 2003 jedoch wieder an. Die Zahlen im Jahr 2003 übertrafen das Jahr 2000 und blieben bis 2004 konstant, bis sie im Jahr 2005 wieder leicht anstiegen. In den Jahren von 2006 und 2007 nahmen die Patentanmeldungen weiter zu. Nach einem leichten Rückgang im Jahr 2008 erholten sich die Zahlen wieder und erreichten 2009 einen Rekordwert von über 50 Patentanmeldungen. Über den Gesamtzeitraum hinweg ist ein klarer positiver Trend der Patentanmeldungen von der Technischen Universität Berlin zu erkennen.

Durchschnittlicher Anteil an internationalen Patentanmeldungen der TU Berlin zwischen 1990 und 2009

Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen von der Technischen Universität Berlin wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen analysiert. Die ersten Patentanmeldungen zwischen 1995 und 1999 wurden ausschließlich in Deutschland registriert. Ab der Jahrtausendwende ändert sich dies jedoch schlagartig. Neben einem starken Anstieg in Deutschland wurden zwischen den Jahren 2000 und 2004 auch Patentanmeldungen in Europa, den USA und weltweit registriert. Doch auch in China wurden erstmals wenige Patente angemeldet. Der zweigrößte Anteil nach Deutschland entfällt auf die Länder in der restlichen Welt. Mehr als die Hälfte aller Patentanmeldungen in diesem Zeitraum waren bereits international. Im folgenden Zeitraum von 2005 bis 2009 nahm der internationale Anteil noch weiter zu und in Deutschland haben sich die Patentanmeldungen mehr als verdoppelt. Insbesondere in Europa, den USA und weltweit konnte ein Anstieg beobachtet werden, während China nahezu stabil blieb. In den Ländern der restlichen Welt nahm der Anteil um nahezu das Vierfache ab und erstmalig wurden in Japan und Südkorea einige Patente angemeldet. Mit über 62% an internationalen Patentanmeldungen liegt die TU Berlin im Durchschnitt der Top 30 deutschen Einrichtungen.

Technische Universität Berlin mit ausgewogenem Patentportfolio

Abschließend werden die Schutzrechtanmeldungen der TU Berlin in unterschiedlichen Technologiebereichen betrachtet. Der quantitativ größte Anteil liegt mit nahezu 60 Patentanmeldungen und mehr als 10% der gesamten Anzahl an Anmeldungen in allen Technologiebereichen im Themengebiet Telekommunikation. Mit etwas Abstand folgen die zwei gleich großen Fachdisziplinen Optik und Informationstechnik, auf die jeweils rund 45 Patentanmeldungen entfallen. Im Technologiebereich Pharmazie und Kosmetik wurden etwas über 40 Patentanmeldungen registriert. Außerdem meldete die TU Berlin rund 40 Schutzrechte im Themengebiet Halbleiter und circa 30 in der Disziplin Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik an.

Die Aktivitäten in unterschiedlichen Technologiebereichen lassen sich auch durch Kooperationen belegen. Beispielsweise wurde seit 2004 im größten Themengebiet Telekommunikation die Forschung mit Hilfe der Deutschen Telekom in Form eines An-Institut, dem Telekom Innovation Labor Laboratory, unterstützt. Außerdem steht zum Beispiel das Siemens Center of Knowledge Interchange an der TU Berlin für eine langjährige Kooperation zwischen der Siemens AG und der TU Berlin. Ziel ist es, den Austauschprozess zwischen Forschung und Praxis besser zu verzahnen. Dazu werden Talente gefördert und gemeinsame Forschungsprojekte initiiert. Im Dezember 2011 wurde in einem Kooperationsvertrag mit der BASF SE die Gründung eines Gemeinschaftslabors zum Thema Rohstoffwandel beschlossen. Um langfristig die Herstellung von chemischen Produkten garantieren zu können, werden dort Problemstellungen, wie beispielsweise die Suche nach Alternativen zum Erdöl und die Nutzung von Erdgas, bearbeitet.
Quellen

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