TU Dresden: Die Synergetische Universität mit starker Innovationskraft

Die im Jahr 1828 gegründete Technische Universität Dresden hat ihre Schwerpunkte insbesondere in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Es werden jedoch auch die Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Medizin angeboten. Sie zählt zu den Eliteuniversitäten in Deutschland und bietet deshalb nicht nur ein breites Fächerspektrum mit 14 Fakultäten, sondern bemüht sich auch um die Kombination von Tradition und Innovation als Zentrum von Wissens- und Forschungstransfer.
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Mit ihrem Zukunftskonzept als „Synergetische Universität“ arbeitet sie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammen. Um Innovationen stärker zu fördern, startete die TU Dresden im Jahr 1994 eine deutschlandweite bis heute andauernde Patentinitiative. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Universität, sich die Schutzrechte der Erfinder zu sichern, einen schnellen Transfer zu gewährleisten und aus der Innovation ein marktfähiges Produkt zu schaffen. Von der TU Dresden stammen rund ein Drittel der Patentanmeldungen aller deutschen technischen Universitäten, welche damit einen Innovationsmotor in der deutschen Hochschullandschaft repräsentiert.

Patentanmeldungen der TU Dresden mit Rekordwert im Jahr 2009

Die Patentanmeldungen der Technischen Universität Dresden werden in der folgenden Grafik im Zeitraum von 1990 bis 2009 dargestellt. Im Jahr 1990 wurden bereits über 60 Patentanmeldungen registriert. Im Jahr 1991 nahmen die Zahlen jedoch um mehr als zwei Drittel ab und 1992 wurde die bisher niedrigste Zahl an Patentanmeldungen registriert. Das Jahr 1993 war von einem geringfügigen Anstieg gekennzeichnet, während sich 1994 die Zahlen bereits wieder verdreifacht haben und kurz darauf im Jahr 1995 mit etwa 30 Patenten auf stabilem Niveau blieben. Nach einem kurzen Einbruch im Jahr 1998 erholten sich die Patentanmeldungen, nahmen jedoch im Jahr 2000 erneut ab und erreichten 2002 einen der niedrigsten Werte seit 1996. Ab 2003 konnte ein erheblicher Anstieg verbucht werden und im Jahr 2004 wurden bereits über 120 Patentanmeldungen erfasst. Über die nächsten Jahre blieb die Zahl im Durchschnitt konstant, stieg aber bereits im Jahr 2008 wieder an und im Jahr 2009 wurde von der TU Dresden mit über 140 Patentanmeldungen ein neuer Rekordwert registriert. Im Gesamtzeitraum ist ein deutlich positiver Trend an Patentanmeldungen der TU Dresden erkennbar.

Patentanmeldungen der TU Dresden zwischen 1990 und 2009 überwiegend in Deutschland

In der folgenden Grafik werden die Patentanmeldungen der TU Dresden nach geographischen Regionen dargestellt. Zwischen den Jahren 1990 bis 1994 wurden am deutschen Patentamt die meisten Patente angemeldet, gefolgt von den Ländern in der restlichen Welt. Doch auch in Europa und weltweit wurden bereits wenige Patente angemeldet. Im Zeitraum von 1995 bis 1999 nahm der Anteil Deutschlands stark zu und betrug nahezu drei Viertel der Patentanmeldungen. Zudem konnte ein Anstieg in Europa und weltweit beobachtet werden und Patentanmeldungen wurden erstmals auch in den USA sowie in Südkorea registriert. Der Anteil in der restlichen Welt nahm jedoch zum vorherigen Zeitraum um etwa ein Drittel ab. Von 2000 bis 2004 stiegen die Patentanmeldungen vor allem in Europa, in den USA und weltweit an. Zusätzlich wurden nun auch in Asien verstärkt Patente angemeldet, allen voran China, Taiwan und Südkorea. In den Jahren 2005 bis 2009 konnte mit mehr als der Hälfte aller Patentanmeldungen eine starke Zunahme in Deutschland beobachtet werden. Die Patente, die am weltweiten Patentamt angemeldet wurden, lagen an zweiter Stelle, gefolgt von Europa und den USA. Auch in Asien konnte ein erneuter Zuwachs verzeichnet werden, nur die Länder in der restlichen Welt blieben konstant. Über den Gesamtzeitraum wurde die Mehrheit aller Patentanmeldungen der TU Dresden in Deutschland angemeldet und die Universität liegt damit unter dem Durchschnitt der Top 30 deutschen Einrichtungen.

TU Dresden mit ausgewogenem Patentportfolio und einzelnen Schwerpunkten

In der nachfolgenden Grafik werden die Aktivitäten der Technischen Universität Dresden in einzelne Technologiebereiche unterteilt, um mögliche Schwerpunkte in der Forschung hervorzuheben. Mehr als ein Viertel der hier dargestellten Patentanmeldungen wurden im Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik registriert. Darauf folgen die Themengebiete Werkzeugmaschinen, Halbleiter und Medizintechnik mit jeweils ungefähr 160 Patentanmeldungen. Zudem entfallen rund 130 Anmeldungen auf die Disziplin Elektrische Geräte, Engineering und Energie. Auch im Bereich Biotechnologie meldete die Technische Universität Dresden über 120 Schutzrechte an.


TU Dresden zeichnet sich in der Disziplin Wissenstransfer durch unternehmerisches Konzept aus

Nach der Jahrhundertwende startete die TU Dresden ihr Konzept, um den Wissens- und Technologietransfer an der Universität voranzutreiben. Unter dem Dach der TU Dresden Aktiengesellschaft entstand die TUDAG-Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern sollen. Seit der Gründung schreibt die TUDAG schwarze Zahlen und erreichte im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 37 Mio. Euro. Der wirtschaftliche Erfolg der TUDAG ist ein Indiz für den erfolgreichen Wissenstransfer und aussichtsreichen Neugründungen.
Bedeutende Kooperationen mit renommierten Unternehmen
Darüber hinaus bestehen unterschiedliche Kooperationen mit renommierten Unternehmen aus der Wirtschaft, wie zum Beispiel EADS, Siemens AG, BMW AG, Bombardier Inc., Deutschen Bahn AG, ThyssenKrupp AG oder der Infineon Technologies AG. Die verschiedenen Kooperationspartner engagieren sich sowohl im Bereich Forschung als auch in der Lehre.
Quellen

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