Technische Universität München: Unternehmerische Elite-Universität auf Wachstumskurs

Die Technische Universität München (TUM) leistet seit ihrer Gründung im Jahr 1868 durch Innovation und Forschung ihren Beitrag zu Lösungen von zentralen Fragen der Gesellschaft. Die TUM betreibt sowohl nachhaltige als auch zukunftsweisende Forschung und befasst sich mit den Schwerpunkten Gesundheit und Ernährung, Energie und Rohstoffe, Umwelt und Klima, Information und Kommunikation sowie Mobilität und Infrastruktur. Die Universität arbeitet zudem mit vielen externen Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel der Fraunhofer-Gesellschaft, zusammen und kann bereits einige Nobelpreisträger und Erfinder auflisten. Durch internationale Vernetzung hat die TUM nicht nur einen internationalen Ruf erlangt, sondern sie leistet auch Forschung und Lehre auf internationalem Niveau. Um den wissenschaftlichen Nachwuchs nicht nur auszubilden, sondern auch zu fördern, sieht die TUM sich selbst als unternehmerische Universität. Sie lanciert wachstumsorientierte Firmengründungen und unterstützt diese bis zur sicheren Positionierung in der Wirtschaft.
Die TUM gewann in allen Runden der Exzellenzinitiative den Status einer Eliteuniversität
Weiterhin gewann die Technische Universität München seit 2006 in allen Runden der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern den Status einer Eliteuniversität und ist Mitglied im Verband TU9 German Institutes of Technology e. V., ein Zusammenschluss der neun führenden technischen Universitäten in Deutschland.

Patentanmeldungen der TU München von 1999 bis 2009 mehr als verdreifacht

Die folgende Grafik stellt die Patentanmeldungen der Technischen Universität München in einem Zeitraum von 1990 bis 2009 dar. In den Jahren 1990 bis 1998 wurden noch kaum Patente angemeldet. In den Jahren 1990, 1993, 1996 und 1997 wurden sogar keine Patentanmeldungen registriert. Ein deutlicher Anstieg konnte jedoch im Jahr 1999 mit über 30 Patentanmeldungen beobachtet werden, welche im Jahr 2000 weiter zunahmen. Allerdings waren die Patentanmeldungen bereits im Jahr 2001 wieder rückläufig und erholten sich zwar im Jahr 2002, nahmen jedoch im Jahr 2003 erneut ab. Nach einer Stagnation im Jahr 2004 stiegen die Patentanmeldungen 2005 etwas stärker an, nahmen 2006 stark zu und erreichten im Jahr 2007 über 100 Patentanmeldungen. Im Jahr 2008 erfolgte wieder ein Rückgang, doch bereits 2009 wurde erneut ein starker Anstieg registriert. Im Gesamtzeitraum ist der deutlich positive Trend bei den Patentanmeldungen der TU München erkennbar. Im Vergleich zu 1999 haben sich die Patentanmeldungen im Jahr 2009 mehr als verdreifacht.

Drei Viertel aller Patentanmeldungen der TU München zwischen 1990 und 2009 international

Die geografische Verteilung der Patentanmeldungen der TU München wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen dargestellt. In den Jahren von 1990 bis 1994 wurden die wenigen Patente noch ausschließlich in Deutschland angemeldet. Zwischen 1995 und 1999 nahm der Anteil mehrheitlich in Deutschland zu, doch erstmals wurden auch internationale Patentanmeldungen vor allem in der restlichen Welt, weltweit und in Europa registriert. Im Zeitraum von 2000 bis 2004 nahm der internationale Anteil deutlich zu. Insbesondere weltweit und in den Ländern der restlichen Welt konnten Zuwächse verzeichnet werden. Doch auch am Patentamt der EU und der USA wurde eine größere Anzahl an Patentanmeldungen registriert. In einem sehr geringen Umfang wurden auch in Taiwan und China Patente angemeldet. Die internationale Expansion stieg zwischen 2005 und 2009 weiter an und hat sich im Vergleich zum vorherigen Zeitraum mehr als verdoppelt. Die größten Zuwächse wurden in Europa, weltweit, den USA und in der restlichen Welt registriert. Zudem nahmen die Patentanmeldungen neben Deutschland auch in China, Südkorea und Japan zu. Insgesamt lässt sich in diesem Zusammenhang die klare Aussage treffen, dass die TU München mit der zunehmenden Anzahl an internationalen Patentanmeldungen ihren Ruf als internationale Universität erfüllt.

Patentanmeldungen der TU München in chemischen Themengebieten überwiegen

Bei der Verteilung der Schutzrechtanmeldungen auf unterschiedliche Technologiebereiche wird deutlich, dass die TU München viele Patente im Bereich Chemie und inhaltlich verwandten Themengebieten anmeldet. Den quantitativ größten Bereich stellt die Organische Feinchemie mit annähernd 140 Patentanmeldungen. Im Themengebiet Pharmazie und Kosmetik wurden rund 130 Anmeldungen registriert. Thematisch ohne chemischen Hintergrund ist lediglich der Technologiebereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik, der mit nahezu 120 Patentanmeldungen vertreten ist. Darauf folgt die interdisziplinäre Wissenschaft Biotechnologie, in der beinahe 100 Schutzrechte angemeldet wurden. Über 80 Patentanmeldungen entfallen auf die Disziplin Chemietechnik, die somit noch vor dem Bereich Mineralölindustrie mit annähernd 60 Patentanmeldungen liegt.

Angesichts der gewachsenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit ist die BMW-Group ein ‚Partner of Excellence’ unserer Universität.
Wolfgang A. Herrmann, Präsident Technische Universität München
Auch wenn die Anmeldungen in chemischen Themengebieten überwiegen, verfügt die TU München über viele Kooperationspartnern in anderen Technologiebereichen. Beispielsweise baute der amerikanische Konzern General Electric sein erstes europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum neben den Campus der TU München in Garching. Gemeinsam forschen die Partner unter anderem an der Weiterentwicklung von Methoden für eine effizientere medizinische Bildgebung oder an der automatisierten Herstellung von Kohlefaserverbundstoffen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der BMW Group, die unter dem Namen CAR@TUM von der Grundlagenforschung im Bereich Automobil, bis hin zu innovativen Bedienkonzepten alle Bereiche abdeckt. Bereits seit über 100 Jahren kooperiert die TU München mit der Siemens AG, welche eine der bedeutendsten Partner ist. Im neuen Jahrtausend liegt der langfristige Fokus der Partnerschaft auf den Themengebieten Elektromobilität, alternative Energie, Software-Engineering und Verkehrslogistik.
Quellen

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