Technische Universität Braunschweig: Älteste TU Deutschlands mit zukunftsorientierter Forschung

Die Wurzeln der Technischen Universität Braunschweig liegen bereits im Jahre 1745. Damit vertritt die TU Braunschweig die Position als Vorreiter und älteste technische Universität in Deutschland. Die Studiengänge, welche in sechs Fakultäten unterteilt sind, sind stark interdisziplinär ausgerichtet, sodass ein Drittel der Studierenden ein fächerübergreifendes Studium belegt. Forschung und Lehre stehen hier im Einklang und Studierende agieren zusammen mit Wissenschaftlern und Forschern, um die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu meistern und Spitzenleistungen zu erzielen. Zusammen mit allein 20 ortsnahen Institutionen und weiteren überregionalen Einrichtungen sowie mit Industrie und Forschung sorgt die TU Braunschweig für stetige Innovation in der "Stadt der Forschung". Insbesondere werden dabei der Klimawandel, knappe Ressourcen, Infektionskrankheiten und die zukünftige Mobilität fokussiert. Zudem zählt die TU Braunschweig zu den neun führenden technischen Universitäten der TU9 e.V..

Patentanmeldungen der Technischen Universität Braunschweig mit Schwankungen im positiven Trend

Die folgende Grafik stellt die Patentanmeldungen der Technischen Universität Braunschweig zwischen 1990 und 2009 dar. Von 1990 bis 1996 und im Jahr 1999 wurden noch keine Patentanmeldungen registriert. In den Jahren 1997, 1998 und 2000 wurden nur wenige Patente angemeldet. Erst im Jahr 2001 stiegen die Zahlen etwas stärker an und nahmen 2002 noch weiter zu. Nach einem geringfügigen Rückgang im Jahr 2003 konnte 2004 ein erneuter Anstieg registriert werden. Allerdings nahmen die Patentanmeldungen kurz darauf im Jahr 2005 um etwa ein Viertel ab. Das Jahr 2006 übertraf alle bisherigen Zahlen und es wurde ein Rekordwert von über 50 Patentanmeldungen erreicht. Dies hielt jedoch nicht an und die Anmeldungen sanken im Jahr 2007 um etwa die Hälfte ab. Im Jahr 2008 erholten sich die Zahlen wieder und waren 2009 mit über 40 Patentanmeldungen nur geringfügig rückläufig.

Internationale Patentanmeldungen der Technischen Universität Braunschweig im positiven Trend

Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen der Technischen Universität Braunschweig wird in der folgenden Grafik in vier Zeiträumen dargestellt. Die sehr wenigen Patentanmeldungen von 1994 bis 1999 wurden noch ausschließlich in Deutschland registriert. Im Zeitraum von 2000 bis 2004 wurde der größte Anteil in Deutschland angemeldet. Internationale Patentanmeldungen wurden in Europa, weltweit, in den USA und China erfasst. In Europa wurde der größte Anteil außerhalb Deutschlands registriert, dicht gefolgt von der restlichen Welt und weltweit. Im Zeitraum zwischen 2005 und 2009 stiegen die internationalen Patentanmeldungen weiter an, während die Zahlen in Deutschland nur geringfügig zunahmen. Ein Anstieg wurde insbesondere in Europa und weltweit registriert. Die Patentanmeldungen nahmen aber auch in den USA zu. Erstmalig wurden zudem Patente in Japan und Südkorea angemeldet, während die Patentanmeldungen in China abnahmen. Insgesamt ist ein positiver Trend bei den internationalen Patentanmeldungen der Technischen Universität Braunschweig erkennbar. Mit knapp über 65% an internationalen Patentanmeldungen liegt die TU Braunschweig unter den Top 30 deutschen Einrichtungen im Durchschnitt.

Technische Universität Braunschweig mit Schwerpunkten in den Bereichen Elektronik und Chemie

Informationen über die Aktivitäten der TU Braunschweig in verschiedenen Technologiebereichen liefert die folgende Grafik. Die größte Zahl an Schutzrechten wurde im Themengebiet Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik angemeldet, auf den mit über 70 Schutzrechten annähernd 15% der gesamten Anmeldungen aus allen Technologiebereichen entfallen. Das zweitgrößte Fachgebiet stellt der Bereich Halbleiter mit über 60 Patentanmeldungen. In den inhaltlich verknüpften Themengebieten Organische Feinchemie sowie Pharmazie und Kosmetik wurden zwischen 40 und 45 Patentanmeldungen registriert. Annähernd 35 Patente wurden im Bereich Elektrische Geräte, Engineering und Energie angemeldet. Außerdem meldete die Technische Universität Braunschweig über 25 Patente im Bereich Telekommunikation an.

Damit das Forschungspotenzial der TU Braunschweig auch kommerziell ausgenutzt werden kann, kooperiert sie mit vielen unterschiedlichen Unternehmen aus der Wirtschaft. Als Referenzen sind unter anderem Firmen wie die Robert Bosch Elektronik GmbH, die Volkswagen AG, die Heidelberger Druckmaschinen AG, die Lufthansa Technik AG sowie die Siemens AG zu nennen. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit verschiedenen Instituten, wie beispielsweise dem Laser-Zentrum Hannover e.V., welches die Forschung auf dem Gebiet der Lasertechnik unterstützt. Zudem unterstützt die TU Braunschweig interessierte Wissenschaftler bei Aus- und Existenzgründungen, was in den letzten Jahren zu einer Reihe an erfolgreichen Spin-Offs geführt hat.
Quellen

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