Universität Stuttgart: Wissenschaft für die Menschen, Menschen für die Wissenschaft

Bereits seit über 180 Jahren bildet die Universität Stuttgart ihre Studenten nach dem Vorsatz "Wissenschaft für die Menschen, Menschen für die Wissenschaft" aus. Um diesen Grundsatz einzuhalten, fördert die Universität die Einbindung und Zusammenführung von Ingenieur-, Natur-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie "innovativer Lösungen auf höchstem Niveau", wobei sie ein Hauptaugenmerk auf die Interaktion mit anderen Ländern und Kulturen legt. Zudem zeichnet sich die Universität durch Kooperationen in den Bereichen der Wirtschaft, Politik und Kultur aus.
Zukunftsorientiert und international anerkannt
Die zehn Fakultäten verhelfen der Hochschule zu einer Position als Forschungsuniversität, welche zukunftsorientiert arbeitet und international anerkannt ist. Die Suche nach immer neuen Innovationen spiegelt sich in der Ambition der ersten und zweiten Phase der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern wieder. So ist das geförderte Exzellenzcluster „Simulation Technology“ ein Beispiel für die Forschungsdynamik der Universität. Als Mitglied der TU9 German Institutes of Technology e.V. zählt die Universität Stuttgart zu einer der neun führenden Technischen Universitäten in Deutschland.

Patentanmeldungen der Universität Stuttgart nach zunächst positiven Trend ab 2006 stark rückläufig

Die folgende Grafik stellt die Patentanmeldungen der Universität Stuttgart in den Jahren von 1990 und 2009 dar. In den Jahren von 1990 bis 1992 wurden zunächst nur wenige Patentanmeldungen registriert. Im Jahr 1993 stiegen die Patentanmeldungen leicht an und erreichten nach einem stärkeren Anstieg im Jahr 1994 eine Zahl von über 20 Patentanmeldungen. Nach einem Rückgang im Jahr 1995 stagnierten 1996 die Patentanmeldungen, nahmen anschließend im Jahr 1997 jedoch wieder zu und hielten sich 1998 zunächst konstant. Im Jahr 1999 wurden in einem sprunghaften Anstieg über 70 Patentanmeldungen beobachtet, welche im Jahr 2000 mit einem Rekordwert von über 80 sogar übertroffen wurden. Im Jahr 2001 noch mit einem nur leicht geringeren Wert, nahm die Anzahl im Jahr 2002 um etwa ein Drittel auf über 50 Patentanmeldungen ab. Die nächsten Jahre unterlagen nur geringfügigen Schwankungen und der Rekordwert vom Jahr 2000 wurde nicht mehr erreicht. Ab 2007 war ein negativer Trend erkennbar, der mit nur noch nahezu 30 Patentanmeldungen im Jahr 2009 einen starken Rückgang darstellte. Insgesamt wurden in dem Zeitraum von 1990 bis 2009 von der Universität Stuttgart über 700 Patentanmeldungen registriert.

Internationale Patentanmeldungen der Universität Stuttgart leicht rückläufig

Die geographische Verteilung der Patentanmeldungen von der Universität Stuttgart wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen dargestellt. Im Zeitraum 1990 bis 1994 wurde eine noch relativ geringe Anzahl an internationalen Patentanmeldungen registriert. Von 1995 bis 1999 wurde jedoch bereits die Hälfte aller Patentanmeldungen außerhalb Deutschlands erfasst. Im Zeitraum zwischen 2000 bis 2004 betrugen die internationalen Patentanmeldungen bereits zwei Drittel, doch auch in Deutschland konnte ein Zuwachs verzeichnet werden. Der größte internationale Anstieg wurde in den Ländern der restlichen Welt registriert. Zudem konnte ein Zuwachs in Europa, weltweit und in den USA beobachtet werden. Weiterhin ist auffallend, dass Asien mit China, Südkorea und Japan stärker in den Fokus rückte. Im Zeitraum 2005 bis 2009 waren die Patentanmeldungen in allen Regionen außer in Südkorea und Japan rückläufig. Der stärkste Rückgang wurde in der restlichen Welt registriert. Mit nahezu 60% an internationalen Patentanmeldungen liegt die Universität unter dem Durchschnitt der Top 30 deutscher Einrichtungen.

Universität Stuttgart beeindruckt mit breit gefächertem Patentportfolio

Betrachtet man die Technologiebereiche, in denen die Universität Stuttgart Patente angemeldet hat, fällt die Verteilung in viele unterschiedliche Themengebiete auf. Die Chemietechnik stellt mit 230 Patentanmeldungen annähernd 20% der gesamten Schutzrechtanmeldungen aus allen Technologiebereichen. Nur etwa zehn Patente weniger wurden im Bereich Elektrische Geräte, Engineering und Energie angemeldet. Darauf folgt die drittgrößte Fachdisziplin Materialverarbeitung von Textilien und Papier, in der rund 200 Patentanmeldungen registriert wurden. Nahezu 180 Patentanmeldungen können dem Bereich Makromolekulare Chemie und Polymere zugeschrieben werden, was in etwa 15% der Gesamtsumme aus allen Technologiebereichen entspricht. Zudem meldete die Universität Stuttgart Patente in den Themenfeldern Optik sowie Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik an.

Am Standort Stuttgart befinden sich viele renommierte Unternehmen, die auf die Forschungsarbeit der Universität Stuttgart zurückgreifen.
Starke Partner in der Wirtschaft
Beispielsweise konnte mit der Daimler AG ein starker Partner in der Wirtschaft gewonnen werden, der die Forschung im Bereich Konstruktions-, Simulations- und Verfahrenstechniken unterstützt.
Quellen

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