Universität Wuhan: Moderne Universität mit internationalen Kooperationen

Wuhan ist eine der besten und forschungsstärksten Universitäten.
Universität Marburg
Die Geschichte der Universität Wuhan geht auf das Ziqiang Institut zurück, welches im Jahr 1893 gegründet wurde. Gegenwärtig ist die Universität mit den sechs etablierten Fakultäten Kunst, Recht, Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Landwirtschaft und Medizin eine der führenden und modernsten Universitäten in China und pflegt kooperative Beziehungen mit mehr als 300 Universitäten und Forschungsinstituten in über 40 Ländern und Regionen. Im Jahr 2010 belief sich die Finanzierung der wissenschaftlichen Forschung auf eine Milliarden RMB. Um diese Summen zu gewährleisten, wird die Wuhan Universität unter anderem in den Projekten 211 und 985 von der chinesischen Regierung finanziell gefördert. Um den nationalen und gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden, forscht die Universität unter anderem in den Bereichen Prävention und Kontrolle von Infektionskrankheiten wie AIDS und Hepatitis, Anbau von gentechnisch veränderten Organismen sowie Kommunikationstechnik.

Patentanmeldungen der Universität Wuhan im positiven Trend

In der folgenden Grafik werden die Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der Universität Wuhan in den Jahren von 1990 bis 2009 dargestellt. Von 1990 bis 1998 wurden nur wenige Patentanmeldungen registriert, welche geringfügigen Schwankungen unterlagen. In den Jahren 1999 bis 2006 stiegen die Patentanmeldungen deutlich an, während die Gebrauchsmusteranmeldungen bis zum Jahr 2004 nur leicht zunahmen und 2005 sowie 2006 bereits wieder leicht rückläufig waren. Im Jahr 2007 konnte ein leichter Rückgang der Patentanmeldungen registriert werden, indes die Gebrauchsmusteranmeldungen erneut leicht zunahmen. In den Jahren 2008 und 2009 stiegen die Zahlen erneut an und erreichten einen Rekordwert von über 260 Patentanmeldungen im Jahr 2009. Über den Gesamtzeitraum konnte ein deutlich positiver Trend an Patentanmeldungen der Universität Wuhan beobachtet werden, während die Gebrauchsmusteranmeldungen nur geringfügig anstiegen und einigen Fluktuationen unterlagen.

Über 98% der Patentanmeldungen der Universität Wuhan national

Die geographische Verteilung der Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der Universität Wuhan wird in der folgenden Grafik in jeweils vier Zeiträumen zwischen 1990 und 2009 dargestellt. In den Jahren von 1990 bis 1994 wurden die Patente noch ausschließlich in China angemeldet. Im Zeitraum zwischen 1995 und 1999 stiegen die Zahlen überwiegend in China an, während sehr wenige internationale Patentanmeldungen in Japan, Taiwan und weltweit registriert wurden. In den Jahren von 2000 bis 2004 stiegen die Schutzrechteanmeldungen in China um mehr als das Siebenfache an, indes die internationalen Patentanmeldungen sanken und nur sehr wenige Patente in der restlichen Welt angemeldet wurden. Der Zeitraum von 2005 bis 2009 war von einer erneuten starken Zunahme in China geprägt. Allerdings nahmen auch die internationalen Patentanmeldungen leicht zu. Die Patente wurden insbesondere in Europa, weltweit, in den USA, Deutschland und in der restlichen Welt angemeldet. Mehr als 98% aller Patentanmeldungen der Universität Wuhan wurden im Zeitraum zwischen 1990 und 2009 in China registriert.

Universität Wuhan meldete nahezu 20% aller Schutzrechte im Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik an

Die folgende Abbildung beschreibt die Schutzrechteanmeldungen der Universität Wuhan in unterschiedlichen Technologiebereichen. Die mehrheitliche Anzahl an Schutzrechten wurde im Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik angemeldet, auf den über 300 Patent- und 200 Gebrauchsmusteranmeldungen entfielen. In diesem Themengebiet wurden annähernd 40% der Schutzrechteanmeldungen als Gebrauchsmuster angemeldet. Darauf folgen mehrere ähnlich große Technologiebereiche. In den Fachgebieten Makromolekulare Chemie und Polymere, Organische Feinchemie sowie Pharmazie und Kosmetik wurden jeweils zwischen 240 und 260 Patente angemeldet. Insgesamt wurde ungefähr ein Viertel aller Patente aus allen Technologiebereichen in diesen drei Technologiebereichen angemeldet. Außerdem meldete die Universität Wuhan rund 200 Schutzrechte in den Themengebieten Biotechnologie und Informationstechnik an.



Die Universität Wuhan arbeitet mit über 350 Universitäten und Forschungsinstituten aus 40 verschiedenen Ländern zusammen. Dazu zählen unter anderem verschiedene erfolgreiche deutsche Universitäten, wie zum Beispiel die Freie Universität Berlin, die TU München, die Georg-August-Universität Göttingen oder die TU Dresden. Außerdem versucht die Universität Wuhan verstärkt Verbindungen zur Wirtschaft aufzubauen, um die Forschungsergebnisse zeitnah auch in die Praxis umsetzen zu können. Deshalb wurden in der Vergangenheit mehrere strategische Kooperationen initiiert. Mit dem Unternehmen Fujitsu Microelectronics wurde beispielsweise ein gemeinsames Labor aufgebaut.
Quellen

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