Jiaotong-Universität Xi’an: Vision einer Wissenschaft auf Weltklasse-Niveau

Die Xi'an Jiaotong Universität ist mit knapp 30.000 Studierenden eine der ältesten Universitäten Chinas und die beste im Nordwesten des Landes.
Universität Hannover
Die Jiaotong-Universität Xi’an wurde im Jahr 1896 gegründet und besteht gegenwärtig aus überwiegend ingenieurwissenschaftlich geprägten Fakultäten. Unter direkter Verwaltung des Ministeriums für Bildung forscht die Jiaotong-Universität Xi’an auf höchstem Niveau in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Medizin, Wirtschaft, Verwaltung, Literatur, Recht, Philosophie, Pädagogik und Kunst. Mit dem Ziel, eine Weltklasse-Universität zu werden, wurde die Hochschule in spezielle Förderprogramme der chinesischen Regierung aufgenommen. Zudem ist die Jiaotong-Universität Xi’an Mitglied der C9 Liga, dem im Jahr 2009 gegründeten chinesischen Pedant zur Ivy League aus den USA. Dabei handelt es sich um die neun prestigeträchtigsten Universitäten in China.

Patentanmeldungen der Jiaotong-Universität Xi’an seit der Jahrtausendwende stets im Anstieg

In der folgenden Grafik werden die Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der Jiaotong-Universität Xi’an in den Jahren 1990 bis 2009 dargestellt. Von 1990 bis zum Jahr 1999 wurden nur wenige Patentanmeldungen registriert, während etwas mehr Gebrauchsmuster angemeldet wurden. In den Jahren von 2000 bis 2007 nahmen die Patentanmeldungen nahezu gleichmäßig zu. Im Jahr 2008 wurden nach einem starken Anstieg über 560 Patent- und 110 Gebrauchsmusteranmeldungen registriert. Die Zahlen stiegen im Jahr 2009 weiter an und erreichten mit über 620 Patent- und 170 Gebrauchsmusteranmeldungen ein Rekordjahr. Im Gesamtzeitraum wurde seit der Jahrtausendwende ein stark positiver Trend an Patentanmeldungen von der Jiaotong-Universität Xi’an erfasst, während die Gebrauchsmusteranmeldungen nur leicht anstiegen.

Über 99% nationale Patentanmeldungen der Jiaotong-Universität Xi’an

Die folgende Grafik stellt die geographische Verteilung der Schutzrechteanmeldungen der Jiaotong-Universität Xi’an in jeweils vier Zeiträumen dar. Im Zeitraum von 1990 bis 1994 wurden die Patentanmeldungen ausschließlich in China registriert. In den Jahren von 1995 bis 1999 wurden die leicht rückläufigen Patentanmeldungen erneut ausschließlich in China erfasst. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2004 stiegen die Schutzrechteanmeldungen in China stark an. Eine sehr geringe Zahl an Patenten wurde in den USA, Europa, weltweit und in der restlichen Welt angemeldet. Der Anteil an Patentanmeldungen in China nahm in den Jahren 2005 bis 2009 weiter sehr stark zu und stellte erneut die überwiegende Mehrheit aller Patentanmeldungen in diesem Zeitraum dar. Die internationalen Patentanmeldungen stiegen nur geringfügig an und wurden ausschließlich in den USA, Japan, Südkorea und weltweit registriert. Mit unter einem Prozent an internationalen Patenanmeldungen liegt die Jiaotong-Universität Xi’an unter dem Durchschnitt der Top 30 chinesischen Einrichtungen.

Jiaotong-Universität Xi'an forscht in unterschiedlichen Technologiebereichen

Die folgende Grafik liefert Informationen über die Tätigkeiten der Jiaotong-Universität Xi’an in verschiedenen Technologiebereichen. Dabei stellte sich heraus, dass die Universität im Bereich Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik am aktivsten war. Insgesamt wurden in diesem Themenfeld 500 Patent- und nahezu 230 Gebrauchsmusteranmeldungen registriert. Mit über 460 Schutzrechteanmeldungen ist der Technologiebereich Werkstoffkunde und Metallurgie das zweitgrößte Gebiet. Etwa zehn Prozent aller Patente aus allen Technologiebereichen wurden in diesem Bereich angemeldet. Das nächstgrößere Themengebiet ist mit beinahe 370 Patent- und rund 80 Gebrauchsmusteranmeldungen Elektrische Geräte, Ingenieurwesen und Energie. Auf die Bereiche Informationstechnik, Telekommunikation und Thermische Verfahrenstechnik entfielen jeweils rund 250 Schutzrechteanmeldungen und etwa sechs Prozent der gesamten Anmeldungen.



Die Jiaotong-Universität Xi’an forscht in verschiedenen State Key Laboratories und Province Key Research Bases. Zudem bestehen Kooperationen mit Unternehmen aus der Wirtschaft, um die Forschung zu intensivieren und Forschungsergebnisse praxisnah umsetzen zu können. Als ein Beispiel ist die Kooperation zwischen der Jiaotong-Universität Xi’an und Nexans, einem der größten Kabelhersteller weltweit, zu nennen. Gemeinsam verfolgt man ein ambitioniertes und individualisiertes Forschungsprogramm auf den Gebieten Kabeltechnik und Werkstoffe.
Quellen

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